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Zärtliche Cousinen Special Edition

3.75


Zärtliche Cousinen.
  • 6 Bewertungen: 2.5




Zärtliche Cousinen (Special Edition)

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Man liebt ihn oder nicht
Viel kann ich nicht sagen, nur eins, entweder man mag die Arbeit von David Hamilton oder nicht.
 
  Ein typischer Hamilton
In einem Hotel der Provence 1939 : Der 14-jährige Julien verliebt sich in seine ältere Cousine Julia die wiederum ist in Charles verknallt ist.

Wer einen schönen Frauenkörper zu schätzen weiß, liegt mit dem Film richtig. Für eine richtige Handlung hatte David Hamilton noch nie was übrig, dafür sind dir Frauen gut in Szene gesetzt. Ein anspruchsloses Filmchen das man einmal anschauen kann. Romantik kommt auch nicht vor.
Laues Drehbuch, schwache Musik, weiches Bild und die Schauspieler...naja
Anja Schüte, damals 15 Jahre alt, ist in einer ihrer ersten Rolle zu sehen.
Ein Softporno ala Hamilton eben(3/10)

 
Hamilton halt
David Hamilton hat in doiesem Film in jeder Szene grundsätzlich soviel Weichzeichneer verwendet, dass das Endergebnis wirkt, als hätte man einfach nur einen unscharfen Transfer auf DVD hingekriegt. Wahrscheinlich soll das ganze verträumt wirken, ich finde es eher nervig. Ich habe meine Socken sortiert, während ich diesen Film geschgaut habe. Dafür war er gut: man musste der Handlung nicht folgen, immer wenn man hingeschaut hat, sah man schöne Menschen und amchmal nackte Frauen. Aber ich wollte mir wirklich nicht den Film bewusst anschauen müssen, dafüre ist er zu langweilig. Der Film zeigt aber auch sehr schön unsere Verlogenheit und Doppelmoral auf: ein 14 jähriger, sehr kindlich wirkender Junge, wird von älteren Frauen bzw. Mädchen verführt. Das finden die Zuschauer amüsant. Wäre es ein 14 jähriges, sehr kindlich wirklenbdes Mädchen oder wären es statt Frauen/Mädchen Männer, die den Buben in die Liebe einführen, bräche (zu Recht) ein Sturm der Entrüstung los.
 
  Einfach nur anstrengend und enttäuschend
Als Jugendlicher (oder fast noch Kind) fiel mir mal ein Plakat in die Hände (vermutlich aus der Bravo), welches Anja Schüte in der selben Pose zeigt, wie sie auch auf der Rückseite dieser DVD zu sehen ist - zur Gänze entblößt im hohen Gras liegend und mit verträumtem Blick isn Nichts starrend.
So ein Bild kann die Fantasie eines heranwachsenden Mannes natürlich ordentlich anregen, und viele Jahre hindurch fragte ich mich, welche Geschichte dieser Film wohl zu erzählen hat (vor allem bei diesem Titel).

Nun habe ich mir die "Zärtlichen Cousinen" also endlich mal angesehen... und bin maßlos enttäuscht. Die Filmbeschreibung lässt ansatzweise eine romantische Geschichte erahnen, doch was der Film zeigt, ist einfach nur eine Aneinanderreihung von zur Schau gestellter nackter Haut (bevorzugt weiblicher Brüste) und so gar nicht romantisch.
Ganz im Gegenteil, eigentlich bedient der Film geradezu die Klischees der willenlosen, willigen Frau, die es liebt, den ganzen Tag halb nackt durch die Gegend zu rennen und nur darauf wartet, von einem Mann plump angemacht und in lächerlicher Weise angefingert zu werden.

Explizite Szenen gibt es dabei übrigens nicht zu sehen - noch nicht einmal im Ansatz. Ausser oberflächlichen Blödeleien und besagter Brüste zeigt der Film eigentlich nichts.

Schade, wieder ein paar Stunden sinnlos verschwendeter Lebenszeit. Immerhin, das Bild auf dem DVD-Cover ist ganz nett anzuschauen und strahlt wenigstens einen Hauch Erotik aus.
 
Seichte Unterhaltung
Netter Erotikfilm, mit geschlossener Handlung. Selbst das Thema Krieg spielt eine Rolle, allerdings nur am Rande. Lustig ist die Szene, in der Monoply gespielt wird, da die Handlung des Films weit vor der Erfindung dieses Spiels lag.
Bildlich ist die andere Bildtechnik (Secam) der Franzosen zu dieser Zeit der Entstehung des Films ab und an zu merken. Zu helle überblendete Bildszenen.